Frühstück
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Wendo Crashkurs
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Du bekommst einen Einblick in die Übungen der Selbstbehauptung- und verteidigung zum Ausprobieren neuer Handlungsmöglichkeiten. Bring gerne bequeme Kleidung und ein Handtuch mit. Optional deinen Schlafsack in der Hülle.
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15 Jahre nach der NSU-Selbstenttarnung – Ein Rückblick auf die Jahre ab 2011
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Robert Andreasch
15 Jahre nach der Selbstenttarnung des NSU am 4. November 2011 heißt es, zurückzublicken: Auf die Mordserie des NSU in Bayern und im Bundesgebiet, die auch wir damals nicht erkannt haben; auf die lange Geschichte des rechten Terrors und der Morde von rechts in Bayern, vor dem NSU und danach. Und auch auf eine Entwicklung der Neonaziszene in einer Zeit, die viele heute aktive Antifaschist_innen gar nicht selbst erlebt haben. Dabei ist das Thema ganz aktuell: Am 17. Juli 2026 soll in Dresden das Urteil im 2. NSU-Prozess gegen Susann Eminger verkündet werden. Daher werden auch Recherchen zu den Netzwerken des NSUs in Bayern und anderswo, werden unser heutiges Wissen sowie unsere offene Fragen zum NSU im Input ein Thema sein. Wie lief die parlamentarische Aufarbeitung des NSU-Komplexes in Bayern bzw. wie lief sie nicht? Und wie wird in Bayern an die Ermordeten erinnert bzw. nicht erinnert?

Praktische Solidarität mit people on the move – gegen die Festung Europa
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Referent*innen: Alarmphone & Bayerischer Flüchtlingsrat
Antifakongress Bayern

Free Hanna! Free Maja! Lokale Soliarbeit rund um den Budapest Komplex
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Referent*innen: Solikreis Nürnberg
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Pause
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Pause
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Pause
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Mittagessen
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Die AfD in Bayern und der extrem rechte Kulturkampf
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In der politischen Auseinandersetzung um gesellschaftliche Werte, Identität und kulturelle Deutungshoheit betätigt sich die AfD in Bayern sowie ihre Jugendorganisation „Generation Deutschland“ zunehmend als Akteurin des sogenannten „Kulturkampfes“. In Parteiprogrammen, Kampagnen und durch das Setzen zentraler Narrative prägt die AfD Debatten über Migration, Bildung, Geschlechterrollen, Erinnerungskultur und nationale Identität mit extrem rechten Positionen. Aus Sicht der extremen Rechten wird werden traditionelle und kulturelle Werte, gesellschaftliche Normen und Vorstellungen von Identität durch gesellschaftlichen Wandel, Globalisierung, Liberalisierung oder progressive politische Strömungen bedroht. Sie versucht ihre Vorstellungen jeder Werte und Normen daher zu verteidigen oder neu zu prägen – und damit gleichzeitig gesellschaftliche Errungenschaften wie Pluralismus, Minderheitenrechte oder Gleichstellung zurückzudrängen.
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Ankunft & Begrüßung
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Das Klima des Kapitals – Gesellschaftliche Naturverhältnisse und Ökonomiekritik 
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Referent: Moritz Zeiler
Antifakongress Bayern

Pause
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Pause
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Pause
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Pause
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Pause
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Gegen Macker und Sexisten – feministische Vernetzung
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Auch linke Räume und Gruppen sind leider nicht frei von Sexismus - das merken gerade Frauen und nicht binäre Menschen jeden Tag auf‘s neue. Wer kümmert sich darum, dass alles läuft, wer putzt nach dem Plenum, wer schreibt die TO, wer denkt für die Gruppe und Genoss*innen mit? Und wer steht auf der Bühne und bekommt Applaus für den kämpferischen Redebeitrag, wer hat mehr Redeanteil, wessen Meinungen werden mehr beachtet? Viel zu oft sind die Rollen viel zu klassisch verteilt. Dabei wollen wir es doch gerade in linken Räumen besser machen? Was hilft, ist Community - feministische Vernetzung und Austausch. Das Wissen, nicht allein dazustehen mit den immer gleichen Problemen und Diskussionen, gegenseitige Unterstützung beim Ansprechen von Problemen und Austausch zu Lösungsstrategien - bis zu gemeinsamem Einstehen gegen Macker und sexistische Strukturen. Und dafür wollen wir auch beim Camp den Raum schaffen. Einen Raum für Frauen und nicht binäre Menschen zur Vernetzung. Wir wollen Austausch schaffen und gemeinsam überlegen, wie sich Probleme angehen lassen. Für ein bisschen mehr feministische Solidarität in der Welt.
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Pause
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Die Angst, Mensch zu sein. Theorien des Antisemitismus in der Moderne
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Antifakongress Bayern

A 90‘s Revival? Jugendliche Neonazistrukturen in Bayern
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Im Zuge der Etablierung der AfD hat der organisierte Neonazismus erheblich an Relevanz eingebüßt. Viele vormals wichtige Strukturen sind verschwunden oder nur noch ein Schatten ihrer selbst. In dieser Situation der Schwäche und Orientierungslosigkeit des neonazistischen Lagers sind in den letzten Jahren jedoch auch neue Gruppen entstanden. Sie bestehen meist aus sehr jungen Neonazis, die keine oder nur wenige Verbindungen zu den vormals etablierten Strukturen aufweisen. Im Vortrag werden einige dieser Gruppen exemplarisch analysiert, um ein klareres Bild von deren Organisierung, Auftreten, Ideologie und von ihnen ausgehender Gefahren zu gewinnen. Ebenso werden einige Überlegungen für einen antifaschistischen Umgang mit dem Phänomen formuliert und zur Diskussion gestellt.
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Pause
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Pause
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Pause
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Pause
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Pause
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Abendessen
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Pause
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Pause
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Pause
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Pause
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Abendprogramm
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Natürlich haben wir auch ein Abendprogramm vorbereitet - Lasst euch überrashcen!
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DIE LINKE UND DIE KRIEGE
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Thomas Ebermann
Seit einiger Zeit beschäftigt sich ein Kollektiv, dem ich angehöre, mit dieser historisch-politischen Untersuchung. Der Berg ist hoch, das Material erdrückend - und so werde ich nur Unfertiges skizzieren können. Ab Frühjahr 2027 wollen wir einige Vorträge zu Zeitabschnitten bzw. Themenkomplexen halten und, wenn das gelingt, ab 2028 mit Bühnenprogramm in bekannter Besetzung touren. Streifen werde ich u.a.: die in die Welt kommende Hoffnung auf Überwindung schicksalhafter Kriege durch Aufklärung und z.b.Kant Marx und Engels (und Proudon) sind keine Kriegsgegner sondern bellizistische „Einzelfallprüfer“ mit oft skurrilen tagespolitischen Positionierungen. Die Kriegsgegner vor 1914 (an Zahl viel geringer als Rosa Luxemburg glaubte) pflegten,in Revolutionserwartung, zugleich eine (unangemessen schroffe?) Polemik gegen den Pazifismus. Ebenfalls bemerkenswert, wie schroff sich Karl Liebknecht von Deserteuren, Rebellen und anarchistischer Position zum Wehrstreik im Kriegsfall distanziert. Die Anarchisten haben eine Minderheit, die auch gefallen an Vaterlandsverteidigung hatte, ihr berühmtester Repräsentant damals, Kropotkin, plädierte mit einer Gruppe für anarchistische Unterstützung der zaristischen Russland. Die schleichende Romantisierung des Krieges,der soldatischen Tugend, der Todesverachtung nimmt auch unter Bolschewiki ihren Lauf. Es beginnt mit der Liquidierung von Deserteuren in Trotzkis Roter Armee und setzt sich später fort mit der Ästhetisierung von Waffen und zu Maschinen verdinglichten Soldaten auf Paraden. Zur Kritik linken Bellizismus hat Simone Weil Beachtenswertes, Beeindruckendes geschrieben. Zugleich steht sie (temporär) für ein Milieu,das den Schwur von 1918  - nie wieder für die eigene Bourgeoisie ins Feuer gehen - nicht außer Kraft setzten mag, als der Nationalsozialismus, diese Singularität, dies erfordert. sie schämt sich später dieses Fehlers. Nach 1945 reflektieren die klügsten Intellektuellen die qualitativ neue historisch Situation durch die Atombombe (Günter Anders) während Mao sie zum Papiertiger verharmlost. Und nach 45 entsteht die Bewegung gegen Deutschlands Wiederbewaffnung, mit ihren verdienstvollen aber auch deutschnationalen Facetten. Ähnliches lässt sich über die Friedensbewegung der achtziger Jahre sagen. Uns interessiert die Kritik radikaler Linker, aber auch die vom ca-ira-verlag und Pohrts an ihr. Die grossen Spaltungen der Radikalen Linken vollziehen sich 1990 am Kuwait-Krieg und in diesem Kontext den (Gas-) Bomben auf Israel. Streitgespräche und Podiumsdiskussionen jener Zeit sind (bei aller Unzulänglichkeit gerade auch meiner Polemik gegen Gremliza, Bruhn etc) von Intensität und Qualität, an der es heute mangelt. Die Debatten finden Fortsetzung, in veränderter Konstellation, aus Anlass der Kriege in Afghanistan und erneut im Irak. Hier bilden sich die Lager aus,die bis heute bestehen: Prinzipielle Pro-Westler, die Hitler schamlos pluralisieren und jeden Krieg des Westens als alliiertes Verhindern der Barbarei abfeiern - und Deutschland , das man früher mal zu schädigen beschlossen hatte, nun zum Guten zählt und aufgerüstet wie zeitengewendet sehen will. Dagegen der klassische Antiimperialismus, der, als wären die Ayatollahs so ähnlich wie Ho Chi Minh, den reaktionärsten Erscheinungen des „Südens“ die Treue halten. Diese sehen in Israel, im Zionismus alle Übel der Welt konzentriert. Das sind Mühlsteine, zwischen denen wenig und nicht sehr bequemer Platz ist. Trotzdem gehören wir dorthin, schon um nicht dumm zu werden, so gut es geht.
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Abendprogramm Samstag
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„Erinnern heißt kämpfen – antifaschistische Perspektiven auf Erinnerungspolitik“
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München Erinnern!, zweiteroktober90, Antisexistische Aktion München
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Begrüßung
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Hoffen, dass der Staat regelt? Lehren aus 10 Jahren AfD und 10 Jahren Suche nach antifaschistischen Gegenkonzepten.
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Podiumsdiskussion
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Antifacamp-Pubqiz
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Veranstalter*innen: Bayerische Rätselrepublik
Antifakongress Bayern

Pause
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Antifacampquiz
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DJ
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DJ Frau K
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Karaoke
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