FAQs

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Allgemeines

Das Camp steht allen Antifaschist:innen jeglichen Alters, Struktur und Organisation offen. Wir begrüßen einen spektrenübergreifenden Austausch. Das Camp richtet sich in erster Linien an Antifaschist:innen aus Bayern, darüber hinaus sind aber natürlich auch Personen aus anderen Bundesländern und Staaten willkommen. 

Das Antifacamp Bayern findet in der Mitte von Bayern, genauer gesagt im südlichen Mittelfranken statt.

Der genaue Ort wird dir fünf Tage vor Beginn per E-Mail mitgeteilt. Wenn du ein Ticket im Vorverkauf erworben hast, werden wir in diesem Zeitraum auch die Infos über den Link bereitstellen.

Camping / Verpflegung

Es gibt die Möglichkeit einen eigenen Camping-Bereich für FLINTAs einzurichten. Meldet euch gerne im Vorfeld per Email, wenn ihr Bedarf habt, damit wir wissen wieviel Platz wir einplanen. 

FLINTA  ist die Abkürzung für Frauen, Lesben, Intersex-Personen, Nicht-binäre-Personen, Trans-Personen und Agender-Personen

Auf dem Gelände gibt es mehrere Toiletten- und Duschräume, offen entweder für „all Genders“ oder nur für FLINTA. Die Sanitäranalgen werden mehrmals täglich desinfizierend gereinigt.

Die Unterbringung auf dem Gelände wird hauptsächlich in Zelten stattfinden. Bitte bringt euch dafür selber Zelte, Schlafsack, Isomatten (oder ähnliches), etc. mit. Empfehlenswert sind außerdem: FFP2-Masken, Medikamente die ihr benötigt, Sonnencreme, Regenjacke, Zahnbürste und was ihr sonst so benötigt für einen typischen Zelt-Ausflug. Da wir nah am Wasser sind: Sonnencreme, Badesachen, Schwimmflügel, Luftmatratze, etc. Die beste Luftmatratze bekommt einen Preis!

Geschirr, Teller, Tassen oder ähnliches braucht ihr nicht mitbringen. 

Menschen mit Rückenproblemen, oder die aus anderen Gründen Betten benötigen und nicht in einem Zelt schlafen können, melden sich bitte im voraus bei uns.

Wohnwägen, Auto-Camping, etc ist auf der Camping-Fläche nicht möglich.

Corona / Sicherheit

Wir wünschen uns einen Kongress, auf dem sich jede*r wohl, willkommen und respektiert fühlt. Achtet bitte auf eure Grenzen und die Grenzen anderer. Gemeinsam wollen wir einen möglichst diskriminierungssensiblen Raum schaffen – hierfür sind wir alle verantwortlich!

Zero Tolerance Policy: Wir sind uns darüber im Klaren, dass es auch in linken Kreisen strukturelle Diskriminierung gibt. Wir positionieren uns gegen Rassismus, Antisemitismus, Homo- und Transfeindlichkeit, Sexismus, Klassismus, Ableismus und alle anderen Formen von Diskriminierung. Wir haben eine Zero Tolerance Policy in puncto Diskriminierung und Übergriffe. Diskriminierung in Form von verbaler Beleidung, sexueller Belästigung und physischer oder sexualisierter Gewalt wird hier nicht geduldet!

Was tun, wenn ich diskriminierendes und übergriffiges Verhalten erfahre oder beobachte? 

Wenn Du dich unwohl fühlst, Diskriminierung erlebst oder beobachtest, es dir mental oder körperlich nicht gut geht und Du Hilfe benötigst, wende dich gerne an das Awareness-Team. Wir sind unter der Awareness-Nummer 0155-10328499 erreichbar. Auf dem Kongress selbst sind wir an den rosaroten Armbinden erkennbar. Auf dem Kongress gibt es einen Awareness-Raum, in dem wir in Ruhe Situationen besprechen können, aber ihr euch auch alleine zurückziehen könnt, wenn gerade alles zu viel ist. 

Wichtig: Wenn Du siehst, dass eine andere Person Unterstützung braucht, frage bei der betroffenen Person nach. Überlasse es nicht „den Anderen“ aktiv zu werden.

Definitionsmacht: Deine Erzählung und deine Erfahrungen werden von uns nicht infrage gestellt. Du definierst deine Grenzen, folglich definierst auch Du, was deine Grenzen verletzt und was nicht. Wir stehen solidarisch an deiner Seite und können die möglichen Konsequenzen mit dir abstimmen.

Konsens: Nur Ja heißt Ja. Nein heißt Nein! Das ist ohne wenn und aber zu akzeptieren. Ein Zögern, ein „Vielleicht“ o. Ä. bedeuten „Nein“. Keine Reaktion bedeutet „Nein“. Wenn Du dir nicht sicher bist, ob dein Gegenüber auf eine bestimmte Handlung (eine Berührung, ein Gespräch, …) Lust hat, frag nach. Sicher kannst du dir nur sein, wenn du die explizite Zustimmung der Person bekommen hast. Beachte: Wenn Du oder dein Gegenüber alkoholisiert seid oder unter Drogeneinfluss steht, ist Konsens oft nicht mehr herstellbar.

Konsum: Wir wünschen uns einen selbstbestimmten und soldiarischen Umgang beim Thema Drogenkonsum. Dafür ist es wichtig, dass du sowohl auf deine eigenen, aber auch die Grenzen von anderen achtest. Nötige niemanden, etwas zu konsumieren. Du bist für dein Konsum und dein Verhalten selbst verantwortlich – Rausch ist keine Entschuldigung für Scheißverhalten.

Selbstachtsamkeit: Ein ganzer Tag mit vielen auch unbekannten Menschen ist anstrengend und verlangt sozial und mental viel von uns ab. Achtet darauf, dass ihr auch euch selbst die nötigen Pausen und Räume zugesteht – wer sich kurz zurückziehen will, kann das auch gerne im Awareness-Bereich tun.

Meldung sexistischer Übergriffe im Nachhinein: Die Möglichkeit, Fälle von Sexismus und sexualisierter Gewalt zu melden, besteht zudem auch noch nach dem Kongress. Wenn Du mit Formen von Diskriminierung und Scheißverhalten konfrontiert warst, melde dich gern auch im Nachhinein bei der Camp-Orga unter antifakongress2023@riseup.net. 

Kids & Dogs

Kinder sind auf dem Camp/Kongress genauso willkommen wie alle anderen. Ob es eine Kinderbetreuung gibt, richtet sich nach dem Bedarf. Schreibt uns bitte rechtzeitig vorher ob ihr Kinderbetreuung braucht!

Wir bitten euch, eure Hunde zu Hause zu lassen. Hilfshunde sind davon natürlich ausgenommen.

Sonstiges

Bitte lasst Kameras zu Hause und macht bitte keine Fotos auf dem Gelände. Lasst außerdem alles was ihr bei Demos nicht mithaben solltet (Waffen, Drogen, Adressbücher, etc.) auch für den Zeitraum des Kongress/Camps zu Hause.

JA! Das Antifacamp und der Antifa Kongress funktionieren besser, je mehr Leute sich beteiligen. Daher freuen wir uns, wenn Menschen diverse Aufgaben (Putzen, in der Küche helfen, Thekenschicht usw.) übernehmen. Weitere Infos, wo Hilfe gesucht wird, gibt es dann vor Ort am Infopoint.

Wenn ihr Lust habt, mit auf- oder abzubauen, meldet euch im voraus.