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Zelt 2
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Redical M
D ass trotz ihrer zeitweiligen Bedeutung so wenig über libertäre Kommunist:innen im historischen Gedächtnis geblieben ist, selbst innerhalb der radikalen Linken, kann als Siegergeschichte des Parteimarxismus in der eigenen Niederlage verstanden werden. Trotz im gewissen Maße unterschiedlicher Auffassung über inhaltliche und strategische Fragen, verstehen wir uns als Teil ebenjener Strömung und verwenden als Selbstbeschreibung zunehmend das Wort antiautoritär-kommunistisch. Damit sind wir aktuell nicht die einzigen, und beobachten, dass diese Selbstbezeichnung mit dem verstärkten Aufkommen sogenannter autoritärer Linker und deren Attraktivität scheinbar zunimmt. Diese Selbstbezeichnung fungiert nun einerseits als identitärer Marker, nicht mit orthodoxen Marxist:innen (oder eben autoritären Linken) in einen Topf geworfen zu werfen, selten aber wird inhaltlich ausformuliert, was das überhaupt heißen soll. Dieser Workshop soll in einigen Facetten darlegen, was wir meinen, wenn wir von uns selbst als antiautoritär-kommunistisch sprechen. Das geschieht in historischer, theoretischer sowie in praktischer Hinsicht. Für den Workshop gibt es einen Beitrag, den ihr euch vorher durchlesen könnt. Wir freuen uns auf die gemeinsame Textdiskussion - Vorwissen ist nicht nötig. WAS IST ANTISEMITIS
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