Zeitfenster der Veranstaltung (1)
Zelt 2
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Queerfeindlichkeit und Antifeminismus sind schon seit langem eine ideologische Klammer für rechte Bewegungen unterschiedlicher Couleur. Die Sichtbarkeit von queerem Leben und reproduktive Selbstbestimmung widersprechen der faschistischen Vorstellung einer binären Geschlechterordnung und der zugeschriebenen Rolle von Frauen als Gebärmaschinen für das „Vaterland“. Doch die FaschistInnen knüpfen an einen Antifeminismus an, der in der ganzen Gesellschaft verbreitet ist. Die nationale Zwangsgemeinschaft und die patriarchal-binäre Geschlechterordnung werden dabei als vermeintlich einfache Antworten auf kapitalistische Verwerfungen angeboten und finden bei immer mehr Menschen Anklang. Als Ausweg aus alltäglichen Überforderungen und der sozialen Kälte werden sexistische Sehnsüchte nach traditionellen Familienverhältnissen befeuert. Ein antifaschistischer Kampf gegen den rechten Vormarsch kommt nicht drum herum, solidarisch und gemeinsam dem voranschreitenden Antifeminismus entgegenzutreten.
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