„Alle Jahre wieder: Wunsiedel. Täter – Opfer Umkehr und Märtyrerkult“

Seit den späten 1980ern finden – mit Unterbrechungen – in Wunsiedel Aufmärsche militanter Neonazis statt, die in ihrem sogenannten „Heldengedenken“ Täter und Kriegsverbrecher des nationalsozialistischen Vernichtungskrieges verherrlichen. Auch wenn der Höhepunkt der „Rudolf-Heß-Gedenkmärsche“ längst überschritten ist, handelt es sich noch immer um den größten regelmäßig stattfindenden Neonaziaufmarsch in Bayern mit nicht zu unterschätzender Bedeutung.

Der Vortrag behandelt die Geschichte, wichtige AkteurInnen sowie die Relevanz der Fackelmärsche in der oberfränkischen Provinz und geht der Frage nach, warum es so wichtig ist, dagegen vorzugehen.

Zeitfenster der Veranstaltung (1)

Raum 2
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Nicht Lange Fackeln
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